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Paare, die Selbstverwirklichung und Partnerschaftlichkeit
verbinden wollen, haben wenige Vorbilder, auf die sie zurückgreifen
können.
Also suchen und finden sie selbst neue Möglichkeiten (und die
Soziologie findet dann neue Begriffe dafür).
So gibt es zum Beispiel
Paare, die
Wochenendbeziehungen aufgrund beruflich bedingter Mobilität führen, sogenannte
Dual Career Couples, bei denen beide eine eigene Karriere verfolgen, sogenannte
Patchworkfamilien, bei die sich aus den Eltern, den leiblichen Kindern
beider Eltern aus erster Ehe und den gemeinsamen leiblichen Kindern
zusammensetzt.
Und es gibt Zeiten, in denen die Liebe besonderen Belastungen
ausgesetzt ist, wie zum Beispiel in der Phase der Existenzgründung, in
Zeiten starker beruflicher Belastung, nach der Geburt eines Kindes ...
Auch hier gilt es, einen Weg zu finden, in diesen Zeiten als
"Team" zusammen zu arbeiten, und dabei ein Liebespaar zu bleiben.
Jedoch hat jeder Weg seine eigenen Hindernisse und
Stolpersteine. Wichtig für das Gelingen eines "guten Lebens zu zweit"
ist die bewußte Gestaltung der Partnerschaft.
Dazu gehört
mit
Schwierigkeiten zu rechnen, und sie als notwendigen Prozeßbestandteil
zu werten, und nicht als Zeichen eines nahenden Endes, Schwierigkeiten
als Herausforderung für die Liebe anzugehen, sich als Team
bei der Bewältigung von Schwierigkeiten zu verstehen und nicht als
Gegner.
Gut, wenn Sie dafür folgende Fertigkeiten einsetzen:
Wertschätzung für Ihre/n Partner/in, Humor, den eigenen Standpunkt klar vertreten und den
des anderen respektvoll zur Kenntnis nehmen, Bereitschaft, in Konflikten durch
Verhandlungen zu einer Zwei-Gewinner-Lösung zu kommen, die Bereitschaft, nach einem Streit gemeinsam
zu klären, worum es eigentlich ging und wie eine gute Lösung für beide
aussehen kann, miteinander lachen und Spaß haben es sich zusammen gut gehen lassen können.
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