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Partnerschaft
- Das ultimative
Abenteuer
Berit Brockhausen
Seit
nunmehr 23 Jahren arbeite ich als Partnerschafts- und Sexualberaterin.
Dabei begegneten mir immer wieder Menschen, die eindrucksvolle
Lebensläufe hinter sich haben, stark, selbstbewußt, unabhängig,
attraktiv, sexuell aktiv, weit gereist, beruflich erfolgreich sind, ...
mit einer Sehnsucht nach einer Liebesbeziehung, die fast genauso groß
ist wie ihre Angst davor.
Was ist so zum Fürchten an der Liebe?
Mir scheint, daß diese Furcht viel mit der Tatsache zu tun
hat, daß wir zu wenig darüber wissen, wie es gelingt,
Selbstverwirklichung und Partnerschaftlichkeit zu verbinden. Und zu
viele irrige Vorstellungen über die Liebe haben.
Mythos Nr. 1: So schön wie jetzt muß es immer bleiben. Wenn
es anders wird, ist es nicht mehr schön.
Wer will, daß die Liebe bleibt, wie sie ist, will nicht, daß
sie bleibt. Eine lebendige Beziehung verändert sich, reagiert auf
äußere Einflüsse und hat auch eine eigene innere Dynamik. Sie kann sich
nur weiterentwickeln, wenn für dabei auftretende Probleme
(Entwicklungsaufgaben) gemeinsam Lösungen gefunden werden. Werden diese
Probleme vermieden, stagniert die Beziehung.
Mythos Nr. 2
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